Die ersten Tage in New York und im Projekt

Oktober 11, 2008 von 14cinnewyork

Am nächsten Morgen habe ich erst richtig realisiert, dass meine Unterbringung in der Kirche in diesem Zustand keinesfalls zumutbar ist und erste Schritte unternommen um meine Wohnsituation zu verbessern.

Als Erstes bin ich losgezogen, habe Putzmaterialien besorgt und angefangen die Räume zu säubern, was ich jedoch nach ein paar Stunden aufgab und mich mit den anderen Freiwilligen traf. Als ich meinen Mitfreiwilligen schilderte, wie schlecht es um meine Wohnung bestellt war, haben wir zusammen eine Besichtigung bei mir gemacht und beschlossen, dass ich übergangsweise auf jedenfall woanders untergebracht werden muss. So schafften wir zusammen meine Sachen in eine WG von Mitfreiwilligen, die sehr großräumig ist und am Times Square 10min. zu Fuß von der Kirche entfernt liegt. Natürlich habe ich mit meinem Länderbeauftragten in Phily telefoniert und ihm meine Situation geschildert.

Mein Länderbeauftragter entschloss sich, die Wohnungssituation in der Kirche selbst in Augenschein zu nehmen und danach zu entscheiden, ob die Wohnung überhaupt noch Perspektive hat, oder ob eine neue Unterkunft gesucht werden muss. An dieser Stelle muss jedoch schon erwähnt werden, dass der Reverand auf meinen Auszug aus der Wohnung relativ beleidigt reagierte und mir mitteilte, es sei Teil des Projekts die „einfachen“ Lebensverhältnisse mit der Kirchengemeinde zu teilen. Er hätte deshalb gern, dass ich in Zukunft wieder im Projekt wohnen würde und es würde kein Geld für eine andere Unterbringung zur Verfügung stehen.

Nun ja, einfache Lebensverhältnisse sind eine Sache, unwürdige Lebensverhältnisse dagegen eine andere! Deswegen habe ich der Bitte meines Reverands nicht Folge geleistet und wohne bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht in der Kirche, sondern noch in der WG, wo ich sehr willkommen bin und tolle Unterstützung erfahre!

Julian mit stylischer Kopfbedeckung bei der Arbeit

Julian mit stylischer Kopfbedeckung bei der Arbeit

Als meine Länderbeauftragte sich die Wohnung in der Kirche anschaute hat sie sehr viel Verständnis für meine Situation gezeigt, aber mir auch signalisiert, das sowohl ASF, als auch mein Projekt kein Geld hätten mir eine andere Unterkunft zu besorgen und mich gebeten, doch zu probieren die Wohnung mit Hilfe meiner Mitfreiwilligen soweit es geht zu renovieren und bewohnbar zu machen. Andernfalls müsste ich wohl das Projekt wechseln oder meinen Dienst in den USA mit ASF ganz abbrechen. Da diese Alternativen mich keineswegs begeistern habe ich mich letztendlich darauf eingelassen, die Wohnung in der Kirche nicht aufzugeben, sondern zu versuchen mit Eigeninitiative und viel Unterstützung die Bude wieder einigermaßen herzurichten.

3 Wochenenden hinter einander habe ich bisher mit meinen Mitfreiwilligen zusammen in der Kirche geputzt und renoviert. Ich kann nicht oft genug betonen, wie dankbar ich den anderen Freiwilligen hier in NYC für ihre Hilfe bin!!!

Nick beim Streichen

Nick beim Streichen

Bis zum heutigen Zeitpunkt sind immer noch viele Dinge nicht gelöst, aber die Wohnung sieht schon sehr viel besser aus als vorher und ich werde versuchen demnächst Fotos hochzuladen, damit Ihr einen besseren Eindruck bekommen könnt!

Mein frisch renoviertes Zimmer

Mein frisch renoviertes Zimmer

Mein Bett mit neuer Matratze (keine Bettwanzen!)

Mein Bett mit neuer Matratze (keine Bettwanzen!)

Mein Toilette mit neuem Deckel in frisch renoviertem Badezimmer

Mein Toilette mit neuem Deckel in frisch renoviertem Badezimmer

Die Arbeit im Projekt erweist sich schon als eine große Herausforderung, die eine hohe Frustrationstoleranz benötigt, aber auch schöne Momente offenbart.

Doch mehr dazu findet ihr in meinem nächsten Artikel…

Ankunft in New York City

Oktober 11, 2008 von 14cinnewyork

Nach eineinhalb Stunden fahrt mit dem Bus kamen wir Nachmittags in NYC an und wurden von der Bushaltestelle von unseren Projektbetreuern abgeholt.

Mein Betreuer Reverand Robert Helm fuhr mit mir im Taxi zur Trinity Presbyterian Church und nach einem Smalltalk wurde ich direkt ins kalte Wasser geworfen: Ich sollte eine ältere, sehr sympathische Dame besuchen, die unter Multiple Sklerose leidet und im Rollstuhl sitzt. Ich wurde sehr herzlich von ihr empfangen und wir führten eine lange Unterhaltung in der sie mir gegenüber schon sehr offen ihre Lebensgeschichte erzählte. Inzwischen ist der wöchentliche Besuch bei dieser Dame ein fester Bestandteil meiner Arbeit hier im Projekt geworden, der mir am meisten Spaß macht, weil die Frau sehr dankbar für meine Hilfe ist und ich dadurch auch eine gewisse Befriedigung durch meine Arbeit erfahre.

Als ich zwei Stunden später wieder in der Trinity Presbyterian Church ankam (die Dame wohnt direkt gegenüber von der Kirche) zeigte mir der Reverand meine Unterbringung im obersten Stock (5th floor) des Gemeindehauses. Nachdem der Reverand mit Hilfe eines Nachbarn das Licht in meinem Zimmer anschalten konnte, weil die Elektrizität größtenteils nicht funktionstüchtig ist, wurde ich mit einer Wohnsituation konfrontiert, die bei mir erst einmal mein ganz persönliches Trauma dieses Auslandsjahres auslöste.

Mein Zimmer mit netter Nachricht des Vorgängers

Mein Zimmer mit netter Nachricht des Vorgängers

Hier eine Liste der Dinge, die ich in meiner Drecksbude vorgefunden habe:

- kaputte Elektrizität und offene Stromleitungen
- Schimmel auf dem Teppich in meinem Zimmer und im Bad an Seifenspender und Boden
- Löcher in den Wänden
- kein warmes Wasser
- kaputte Amaturen im Bad
- total verdreckte Räume
- eine Maus in der Küche
- Löcher in einem Rohr im Bad und in der Decke im Treppenhaus (wenn es regnet, läuft Wasser ins Bad und ins Treppenhaus)
- Wasser fließt im Waschbecken nicht richtig ab und wenn ich Wasser in der Küche laufen lasse, dann regnet es im dritten Stock von der Decke in den homeless shelter (Obdachlosenunterkunft)
- 2 Gasöfen in der Küche, die den Eingang in die Küche versperren und eigtl. auf den Sperrmüll gehören
- das mir versprochene Gästezimmer wurde zur Rumpelkammer umfunktioniert

Küche

Küche

Nach diesem Schockerlebnis habe ich zunächst die Flucht angetreten und bin zum Times Square maschiert um mich abzulenken. Danach bin ich nur noch aufs Bett gefallen (mein Bett unterscheidet sich nicht von denen aus dem Homeless Shelter) und total erschöpft eingeschlafen…

Toilette

Toilette

Waschbecken im Bad

Waschbecken im Bad (man beachte den verschimmelten Seifenspender rechts)

Orientation in Philadelphia

Oktober 11, 2008 von 14cinnewyork

Nach dem Wochenende in der Gastfamilie verbrachten wir noch bis zum 18. September einige Tage in Phily und wurden von unseren Länderbeauftragten Matthias & Katrin auf unser Jahr hier in den Staaten vorbereitet.

Neben vielen organisatorischen Infos, gab es mehrere interessante Programmpunkte: Ein sehr guter Film names „Facing Arthur“ (sehr empfehlenswert!!!), ein Gespräch mit einem Psychologen über das Thema „Intergenerational Transition of Trauma“ (Traumabewältigung zwischen den Generationen), ein Gespräch mit einem engagierten Bürgerrechtler, der uns mit dem politischen System in den Vereinigten Staaten und der Wahl im November diesen Jahres vertraut gemacht hat, sowie ein Workshop zu interkultureller Kommunikation.

Neben dem gelungenen Programm hatten wir Freiwilligen die Gelegenheit uns besser kennen zu lernen. Meine Mitfreiwilligen hier in den USA sind alle sehr nett und die Zeit in Phily hat mir viel Spaß gemacht! Ich denke wir werden uns in dem Jahr bestimmt gegenseitig besuchen und engen Kontakt halten.

ASF USA Freiwillige 08/09

ASF USA Freiwillige 08/09

Am 18. September war dann wieder Abschied nehmen angesagt und es ging mit dem „Greyhound Bus“ von Phily nach New York…

Mein Wochenende in einer Gastfamilie

September 15, 2008 von 14cinnewyork

Mein erstes Wochenende in den Staaten verbrachte ich mit Martin, einem Mitfreiwilligen der inzwischen echt ein guter Freund von mir ist, in einer total netten Gastfamilie in Ardmore, einem Vorort von Philadelphia.

Die Familie war sehr gastfreundlich, politisch engagiert und interessiert. Seit 10 Jahren nehmen sie jedes Jahr Freiwillige von ASF in ihrer Familie auf. Die Eltern Anna Durbin & Peter Goldberger sind beide erfolgreiche Anwälte und haben drei Töchter, zwei Hunde und eine Katze.

Meine Gastfamilie (leider nur mit einer der drei Töchter)

Meine Gastfamilie (leider nur mit einer der drei Töchter)

Am Freitagabend waren die Eltern mit uns und einer Freundin, die ein Amt als Richterin im Philadelphia Federal Court bekleidet, zusammen italienisch essen. Wichtigstes Gesprächsthema war natürlich die bevorstehende Präsidentschaftswahl im November. Während des Gesprächs wurde mir klar, dass diese netten Menschen politisch sehr fortschrittlich eingestellt sind. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, ihre Meinungen zum aktuellen Wahlkampf zu erfahren. Alle drei Juristen wünschen sich sehr, dass der demokratische Kandidat Barack Obama die Wahl gewinnt. Doch haben sie aufgrund des knappen Rennens beider Kandidaten begründete Bedenken, dass rassistische Motive bei der Wahl letztlich den Ausschlag geben könnten und der Republikaner Mc Cain die Wahl gewinnen könnte.

Nach dem Essen saßen wir noch eine Weile bei der Familie im Wohnzimmer und haben geredet. Da ich mit dem Gedanken spiele Jura zu studieren, habe ich die Chance ergriffen Fragen zu den Studienmöglichkeiten in den USA zu stellen.

Am nächsten Morgen hat der Vater für Martin und mich leckere Pancakes gemacht und uns danach die Nachbarschaft gezeigt. Es war sehr interessant zu sehen, wie die schwarze und weiße Bevölkerung wohnen. Unsere Gastfamilie wohnt in einem mittelständischen Viertel und obwohl die Familie wahrscheinlich sehr viel wohlhabender sein könnte, haben sie sich bewusst dafür entschieden nicht in die luxoriöseren Straßen weiter nördlich von Ardmore zu ziehen, sondern den Kontakt zu der schwarzen Bevölkerung zu suchen. Für Martin und mich war es sehr beeindruckend zu sehen, wie von Straße zu Straße das Einkommen der Menschen über die Wohnsituation bestimmt. Wohnen in einer Straße ausschließlich schwarze Familien zusammen, so wird die nächste Straße ausschließlich von mittelständischen weißen Familien bewohnt.

Am Mittag zeigte uns der Vater die von seiner Frau und ihm gemeinschaftlich geleitete Kanzlei. Beide haben in Yale, der besten Universität für Jura in den USA, studiert und sind als Juristen wohl sehr angesehen. Dementsprechend rechnete ich mit einer stylisch eingerichteten Kanzlei, doch sollte sich diese Erwartung nicht bewahrheiten. Stattdessen betraten Martin und ich ein schlichtes Gebäude, was im Innern eine ausgesprochen familiäre Atmosphäre ausstrahlte. Der Vater schilderte uns eindrücklich die Vielfältigkeit seiner Arbeit. Seine Frau und er arbeiten beide sowohl als Public Defender, als auch als private Anwälte. Auf diese Weise verdienen sie genug Geld um für die Familie zu sorgen, können aber auch ihre Ideale verwirklichen und sich für mittellose Straftäter einsetzen. Peter berichtete uns, dass er im Moment den Schauspieler Wesley Snipes vertritt und somit einen sehr rentablen Fall führt. Auf der anderen Seite verteidigt er zahlreiche Oppositionelle der Regierung, wie Anti-Kriegsaktivisten und Atomstromgegner vor Gericht. Für mich war es sehr beeindruckend und spannend einen Einblick in die Arbeit eines sehr fortschrittlichen Juristenpaares zu bekommen, dass sich selbst treu geblieben ist und öffentlich für seine Ideale eintritt und kämpft.

Martin und meine Hostparents

Martin und meine Hostparents

Am Abend aßen wir Hamburger. Danach holten wir Nora, eine der drei Töchter, am Busbahnhof in Philly ab und gingen anschließend in ein Konzert. Die Sänger, zwei 22jährige Männer waren sehr talentierte Sänger und spielten Musik im Stile von Jack Johnson, Matt Costa und Ben Harper. Für Martin und mich war es jedoch leicht befremdlich, dass alle Lieder ausschließlich von Liebe und Erfahrungen mit Ex-Feundinnen handelten. Das Publikum bestand zu 80% aus weiblichen Teenagern, sodass Martin und ich uns doch leicht unwohl fühlten ;-)

Am Sonntag gab es erstmal ein tolles Breakfast, bevor der Vater mit uns zu einer historischen Stadtführung durch Philly aufbrach. Wir besuchten ein Museum über Benjamin Franklin, das House of independence und sahen die Bell of Liberty. Nach dieser sehr informativen Tour durch den geschichtsträchtigen Stadtkern war es an der Zeit Abschied zu nehmen und ins Hostel zurück zu kehren. Doch ich kann mir gut vorstellen, dass wir weiterhin Kontakt halten und uns in meinem Jahr hier noch treffen werden. Sowohl für Martin, als auch für mich war es ein tolles und bereicherndes Wochenende.

Martin & ich vor der "Liberty Bell"

Martin & ich vor der "Liberty Bell"

Ankunft in Philadelphia

September 14, 2008 von 14cinnewyork

YEAH! Endlich bin ich in den Staaten angekommen!

Mit 22 Freiwilligen (2 Freiwillige warten noch auf ihr Visum) sind wir am 11. September um 6:00h morgens aus Hirschluch aufgebrochen und mit dem Bus nach Berlin-Tegel gefahren worden. Von da aus ging es mit dem Flugzeug über Frankfurt nach Philadelphia, wo wir um 16:00h Ortszeit ankamen. Am Flughafen wurden wir von dem Länderbeauftragten von ASF, Matthias Haß, abgeholt und fuhren mit dem Zug zu einem Hostel außerhalb von Philadelphia, wo wir für 5 Tage noch ein länderspezifisches Seminar haben werden.

Mein erster Eindruck von Phily ist super! Die Stadt hat einen schönen Stadtkern und spielte historisch für die USA eine sehr wichtige Rolle: hier wurde unter anderem die Unabhängigkeitserklärung verfasst.

Nachdem wir im Hostel angekommen sind und was gegessen haben sind wir alle ins Bett gefallen. Die meisten von uns, mich mit eingerechnet, haben in der Nacht auf den 11. September wegen der Abschlussparty in Hirschluch und dem unmenschlich frühen Abfahrtszeitpunkt am Morgen nicht geschlafen und so hatten wir ein großes Schlafdefizit nachzuholen.

Am nächsten Morgen sind wir gut ausgeruht in das Büro von ASF, das im Center von Philadelphia liegt, gefahren. Dort startete dann das Seminar. Wir erhielten erstmal viele wichtige organisatorische Infos. Zum Beispiel feiert dieses Jahr im Oktober, neben dem deutschen Jubiläum von ASF zum 50 jährigen Bestehen der Organisation, das amerikanische Pendant ARSP sein 40 jähriges Jubiläum der Arbeit von ASF in den USA.

Am Nachmittag wurden wir dann für das Wochenende in Gastfamilien geschickt. Doch dazu mehr im nächsten Artikel…

Vorbereitungsseminar: Hirschluch

September 13, 2008 von 14cinnewyork

Hey ihr Lieben,

leider habe ich erst jetzt Zeit gefunden meinen ersten Bericht seit Beginn des Dienstes zu verfassen.

Hinter mir liegen nun 10 Tage Vorbereitungsseminar in Hirschluch, einer Jugendbegegnungsstätte in Brandenburg, die abgeschiedener wohl nicht sein könnte. Einerseits clever von ASF: Hier sind die 150 Freiwilligen schön von der Außenwelt isoliert, können so leicht nicht davon laufen und haben genug Zeit sich gegenseitig kennen zu lernen.

Andererseits ist Hirschluch aber auch ein toller Ort um so eine große Anzahl von Menschen über 10 Tage zu beherbergen, da das Gelände riesig und sehr schön ist.

Es stehen mehrere Häuser zur Verfügung, die jeweils mit Küche und Aufenthaltsraum ausgestattet sind. Ich war mit 7 anderen Freiwilligen in einer idyllisch gelegenen Holzhütte etwas abgeschieden auf einem Berg untergebracht. Mit mir im Haus waren Timo, ein guter Freund den ich seit der Grundschule kenne und Freiwillige, die ich auf der Gedenkstättenfahrt in Polen kennen gelernt habe, untergebracht.

Auf dem Gelände befindet sich ein Fußballfeld, ein Volleyballfeld und ein Weiher, sodass für sportlichen Ausgleich und Entspannung in der natur gesorgt ist. An das Gelände grenzt ein großer Wald und ein Badesee ist zu Fuß in ein paar Minuten zu erreichen.

Während der 10 Tage habe ich sehr viel Input erhalten, die mir das Gefühl gaben für mein Auslandsjahr nun gut gerüstet zu sein. Es gab Projektgruppen zu Arbeit mit sozial Benachteiligten, Kindern und Jugendlichen und älteren Menschen.  Wir konnten uns mit den Zielen und der Geschichte von ASF auseinandersetzen und haben zwei interessante Tage im Haus der Wannsee-Konferenz verbracht. Es gab Ländergruppen und ich hatte die Möglichkeit meine 24 Mitfreiwilligen in den USA kennen zu lernen.

Alles in Allem war es eine tolle Zeit, die mir viel gebracht hat, da ich neben meiner Vorbereitung auf die Arbeit im Projekt auch jede Menge nette Leute getroffen habe!

Countdown läuft: Nur noch 2 Wochen…

August 18, 2008 von 14cinnewyork

So, nun ist die Zeit nich mehr lang bis es los geht und entsprechend steigt auch die Aufregung!

Ich bin sehr gespannt, was mich genau erwartet und wie ich mich im pulsierenden Leben von Manhatten auf Dauer zurecht finden werde. Ich freue mich schon sehr darauf endlich loszulegen! Immerhin liegt meine Bewerbung bei ASF nun fast ein Jahr (Oktober 2007) zurück – fast so lang wie mein eigentlicher Dienst.

Neben der Vorfreude begleitet mich aber auch die Nervosität: Wie werde ich damit zurecht kommen, ein Jahr von Freunden und Familie getrennt zu sein? Wie schnell, werde ich mich in der neuen Umgebung einleben?

Doch jetzt genieße ich erstmal noch die letzten 2 Wochen in Düsseldorf und freue mich auf ein unvergessliches Jahr!

Hannes